Seniorenvertretungswahl 2027

Vom 05. – 12. März 2027 finden in Berlin die Wahlen zu den bezirklichen Seniorenvertretungen statt. 

Wer kann wählen?

Jede Person ab 60 Jahren mit Hauptwohnsitz in Berlin.
Die deutsche Staatsbürgerschaft ist nicht notwendig.

Wie wird gewählt?

Per Briefwahl oder in Wahllokalen.
Die Wahlunterlagen werden den Wahlberechtigten zugeschickt.

Warum wählen?

Bezirkliche Seniorenvertretungen – Sie hören zum ersten Mal davon?
Dabei dienen die Seniorenvertretungen als Sprachrohr der älteren Bevölkerung Berlins. Sie sorgen dafür, dass deren Bedürfnisse und Interessen in den politischen Entscheidungsprozess eingespeist und bei Entscheidungen berücksichtigt werden. 

Die bezirklichen Seniorenvertretungen haben bei allen für altere Menschen relevanten Fragen die Möglichkeit, die Politik in den Ausschüssen der Bezirksverordnetenversammlung zu beraten. Und sie entsenden Ihre Vorstände in das Landesgremium. Das Landesgremium berät das Berliner Abgeordnetenhaus und die zuständige Senatsverwaltung zu seniorenpolitischen Fragen. 

Die Seniorengremien setzen sich für viele Themen ein. Das sind zum Beispiel:

  • Verbesserungen wie mehr Sitzgelegenheiten im Kiez
  • verlängerte Grünphasen bei Ampeln 
  • Schutz vor den Auswirkungen des Klimawandels, etwa durch die Entwicklung eines Hitzeschutzplans

Sie sind 60 Jahre oder älter? Wählen Sie mit!

Mit Ihrer Wahl verleihen Sie den Interessen älterer Menschen eine Stimme und Gewicht.

Das Berliner Seniorenmitwirkungsgesetz bildet die Rechtsgrundlage für die Arbeit der bezirklichen Seniorenvertretungen. 

Die bezirklichen Seniorenvertretungen sind unabhängig, parteipolitisch neutral und konfessionell nicht gebunden. 
Sie bestehen im Regelfall aus einer Anzahl von 17 Mitgliedern. Die Mindestzahl soll 13 Mitglieder nicht unterschreiten. Diese üben ihre Tätigkeit ehrenamtlich aus.

Erklärfilm zur Seniorenvertretungswahl

Senioren-Gremien sind Gruppen, in denen sich ältere Menschen treffen. Sie sprechen über Themen, die für ältere Menschen wichtig sind. Sie vertreten deren Interessen und arbeiten mit der Politik und Verwaltung zusammen.

Der Kurzfilm erklärt die Arbeit der Berliner Senioren-Mitwirkungsgremien. 
Er zeigt, wie sich ältere Menschen einbringen können. Außerdem wird dargestellt, wie ihre Anliegen in den Bezirken bearbeitet werden. Es gibt auch Informationen zu weiteren Angeboten für Senior*innen in Berlin.

Video: Senatsverwaltung für Arbeit, Soziales, Gleichstellung, Integration, Vielfalt und Antidiskriminierung (YouTube)

Das Video zu den Seniorenmitwirkungsgremien in Berlin gibt es in 6 weiteren Sprachen:

Weitere Informationen zur Wahl

Geschäftsstelle Landesseniorenbeirat und Landesseniorenvertretung Berlin

Telefon: 030 90281050
E-Mail: info@lsbb-lsv.berlin.de

Senatsverwaltung für Arbeit, Soziales, Gleichstellung, Integration, Vielfalt und Antidiskriminierung

Telefon: 030 90281645
E-Mail: seniorenpolitik@senasgiva.berlin.de

Die Fachstelle Migration, Pflege und Alter (FaMiPA) setzt sich für mehr (politische) Teilhabe von Senior*innen mit Migrationsgeschichte in Berlin ein. 

Für die Wahl der Seniorenvertretungen können Sie kandidieren und wählen. 
Hierfür gibt es zwei Voraussetzungen:

  • Sie sind am 5. März 2027 60 Jahre oder älter  
  • Sie haben ihren Hauptwohnsitz in einem Bezirk in Berlin 

Auch ohne deutschen Pass können Sie kandidieren und wählen! Ihr Stimme zählt: Wir möchten Sie dazu motivieren zu kandidieren. Reden Sie mit, entscheiden Sie mit und gestalten Sie für Senior*innen Berlin mit!  

FaMiPA ist für Seniorinnen und Senioren mit Migrationsgeschichte jederzeit ansprechbar, die für die Wahl der Seniorenvertretungen kandidieren möchten.  

Auf der Website der FaMiPA finden Sie zusammengefasste Informationen zur Kandidatur und Wahl: 

Sie haben Fragen? Oder freuen Sie sich über Unterstützung im Rahmen der Kandidatur? Rufen Sie an unter der Telefonnummer 030 25389287. Oder schreiben Sie eine E-Mail an famipa@awoberlin.de

FaMiPA begleitet Sie gern bei der Bewerbung und auch, wenn Sie das Amt der Seniorenvertretung übernommen haben.